Sportliche Laufbahn

1992

Nachdem ich mich in meiner Kindheit vermehrt dem Fußball gewidmet habe, stieß ich im Jahre 1992 zum Golfsport. Angetrieben durch die Unterstützung meiner Eltern begann ich regelmäßig zu üben und erhielt noch im selben Jahr meine Platzerlaubnis.

1997

Wenige Jahre später, nämlich im Jahr 1997, stellte sich dann auch schon der erste Erfolg ein: der Österreichische Schülerstaatsmeister. Als „Hausherr“ konnte ich in Bad Tatzmannsdorf einen ersten Staatsmeistertitel feiern – damals noch mit Handicap 21.

2001

Im Laufe der folgenden Jahre konnte ich mich dann immer mehr verbessern und schaffte letztendlich nach internationalen Erfolgen bei den Ungarischen und Slowenischen Amateurmeisterschaften den Sprung in den Österreichischen Jugendnationalkader. Noch im selben Jahr erzielte ich meinen ersten Cut bei einem Profiturnier
und qualifizierte mich in Folge dessen im nächsten Jahr für die U18 EM-Auswahl Österreichs.

2002

Als mein erstes ÖGV-Entsendungsturnier bestritt ich dann im Juni 2002 die U18 Team-EM in Reykjavik, Island. Obwohl die österreichische Auswahl keinen Spitzenplatz erreichen konnte war ich trotzdem der beste Österreicher nach der Zählspiel-Qualifikation nach zwei Turniertagen.

Noch im selben Jahr ist es mir gelungen, meinen ersten internationalen Titel zu erringen. Bei den internationalen ungarischen Meisterschaften in Tata konnte ich die Konkurrenz mit einem Ergebnis von -1 um 15 Schläge abhängen und wurde internationaler Ungarischer Meister in der allgemeinen Klasse.

2003

Im darauf folgenden Jahr konnte ich meine Leistungen innerhalb Österreichs noch einmal steigern und wurde als Führender der österreichischen Jugendrangliste wiederum zu der U18 Europameisterschaft genannt. Im Verlaufe der Zählspiel-Qualifikation konnte ich mit Runden von 66 und 72 Schlägen zu großartiger Form auflaufen und die österreichische Auswahl mit Siegen über Schottland und Frankreich bis ins Finale anführen. Obwohl wir das Finale gegen Italien mit 4:1 verloren, so war es doch einer der größten Erfolge in meiner noch jungen Karriere.

Im Laufe des Jahres sicherte ich mir noch den 3. Platz bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften und wurde als einziger Österreicher in das „Continental-Team“ einberufen. Dieses Team, gebildet aus Spieler aus Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Holland und Belgien sollte im August 2003 gegen eine Auswahl von Spieler aus Großbritannien und Irland antreten. Doch die Spieler von der Insel waren im windigen Irland eine Nummer zu groß und so verlor das „Continental-Team“ relativ deutlich. Nichts desto trotz war die Nominierung für dieses Event eine große Ehre für mich, die bisher nur sehr wenigen Österreichern zu Teil wurde.

Gegen Ende der Saison 2003 gelang es mir noch, einen 3 Platz bei den Österreichischen Matchplay Meisterschaften im GC Bad Ischl zu erspielen. Im Verlaufe dieser erfolgreichen Woche konnte ich sogar den Favoriten des Turniers, Florian Prägant, mit ‚4 auf 2’ bezwingen.

Als Krönung meiner Leistungen in der vergangenen Saison schenkte mir Nationaltrainer Gordon Manson sein Vertrauen und nominierte mich für den Herren Nationalkader für die Saison 2004.

2004

Die Saison 2004 startete dann mit einigen positiven Überraschungen bei Auslandsturnieren. Sowohl bei den Internationalen Deutschen wie auch bei den Irischen Meisterschaften konnte ich ein Top-10-Ergebnis erspielen.

Pünktlich zur Österreichischen Amateur Meisterschaft konnte ich im GC Himberg wieder meine Form abrufen und wurde mit einer abschließenden 66 Runde (7 unter Par) noch sehr guter 5 bei einem international stark besetzten Turnier.

Ein Woche später hieß es dann für 4 der 6 erfolgreichen U18-EMTeilnehmer aus dem Vorjahr: Ab zur WM nach Japan. Aufgrund des Vizeeuropameistertitels wurden wir eingeladen, bei diesem Turnier in Osaka an den Start zu gehen. Das Team, zusammengesetzt aus Tano Kromer, Dominic Angkawidjaja, Tristan Schulze-Bauer und mir hielt sich nicht schlecht und wurde in der Endabrechnung 8. Trotz einer schwachen Startrunde konnte ich mich im Verlauf des Turniers immer mehr steigern und scorte sogar in Runde drei mit einer 67 die Tagesbestleistung. Als kleines „Zuckerl“ wurde im Vorfeld des Turniers noch jener Jugendliche ermittelt, der den Ball am weitesten schlägt – auch diesen Titel konnte ich mir mit einem 304-Yards-Drive (ca. 280 m) sichern.

Etwas später in der Saison, nämlich zur Austrian Golf Open, gelang es mir, den bisher wichtigsten Erfolg in meiner Karriere zu feiern. Am Ende des größten Turniers auf heimischen Boden konnte ich mir nach Runden von 71, 65, 67 und 67 Schlägen den 4. Platz sichern. Sieger bei diesem Event wurde der österreichische Top-Pro Markus Brier, der normalerweise nur auf der European Tour spielt.

Bereits 2 Wochen später gelang es mir dann endlich einen Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse zu erringen. Bei den Österreichischen Matchplay Meisterschaften im GC Linz Tillysburg schlug ich im Finale den Kärntner Florian Prägant mit 1 auf.

All diese Erfolge in relativ kurzer Zeit ließen auch den Nationaltrainer aufhorchen. Dieser nominierte mich daraufhin neben Michael Moser und Florian Prägant für die World Amateur Team Championship, die auf Puerto Rico stattfinden sollte. Leider konnte die Österreichische Mannschaft nicht ganz zur Höchstform auflaufen, doch immerhin wurde es am Ende des Turniers ein 20 Platz unter 70 Nationen und die Qualifikation für das alle zwei Jahre stattfindenden, Spirit International Amateur Championship“ in Houston.

2005

Das Jahr 2005 stand dann voll und ganz im Zeichen der Matura. Das bedeutete, dass ich zu Beginn der Saison nur sehr wenige Turniere spielen konnte, weil die Schule nun mal im Vordergrund stand. Es gelang mir jedoch, bei einem wichtigen Alps-Tour-Turnier aufzugeigen und nach drei 68er-Runden den dritten Platz zu belegen.

Nach Abschluß der Prüfungen widmete ich mich dann wieder dem Golfsport. Die erste Station waren die prestigeträchtigen „French Amateurs“ im GC Chantilly, nördlich von Paris. Nach einem gelungen Start in das Turnier ließ meine Form auch in den folgenden Tagen kaum nach und so beendete ich das Turnier auf dem geteilten 2 Platz, nur 4 Schläge hinter dem Schweizer Tino Weiss.

Eine ebenso gute Woche erwischte ich dann auch wenig später im GC Schönborn bei den Nationalen Offenen Meisterschaften Österreichs. Hinter dem haushohen Favoriten Thomas Feyersinger aus Kitzbühel konnte ich mir mit 3 Schlägen Rückstand den 2 Endrang sichern. Auch den gleichzeitig ausgespielten Amateur- und Juniorenmeisterschaften konnte ich mit teilweise komfortablem Vorsprung gewinnen. Damit sicherte ich mir Staatsmeistertitel Nr. 3 und 4 (nach dem Matchplay-Meister aus dem Vorjahr und dem Schüler-Meister von 1997).

Als sportlichen Abschluss der Saison bestritten je zwei Herren und zwei Damen den „Spirit“ in Houston, Texas. Ich wurde neben Florian Prägant dazu ausgewählt, die österreichischen Fahnen hochzuhalten. Das gelang uns dann auch recht gut. Wir wurden in diesem Teambewerb unter den 20 besten Nationen der Welt immerhin 10.

2006

Das erste Turnier in der Saison 2006 begann gleich äußerst erfreulich. Nach drei Turniertagen fand ich mich beim Sherry Cup im spanischen Marbella mitten in der europäischen Amateurspitze wieder und wurde nach einer etwas wackligen Schlussrunde noch guter 12. Nach einer 68er Auftaktrunde führte ich das Turnier sogar zwischenzeitlich an!

Später in der Saison gelang mir dann das nächste Spitzenresultat auf heimischen Boden. Bei den Nationalen Offenen Meisterschaften im Tullnerfeld konnte ich mir gleich drei Österreichische Meistertitel einstreifen und gewann gleichzeitig das erste Profiturnier in meiner Karriere. Mit einem Gesamtscore von +1 (69, 77, 71) ließ ich die Konkurrenz dabei vier Schläge hinter mir.

Bei den Schärding Baroque Open (Alps Tour) konnte ich dank eines tollen Finish am letzten Tag (5 Birdies auf den letzten 6 Löchern) einen guten 5 Platz herausspielen. Ich blieb dabei nur 4 Schläge (mit Runden von 73, 69, 68) hinter dem Franzosen Fabien Marty.

Tour School 2006

Im italienischen Bogogno begann dann Ende September die First Stage der European Tour School. Dort spielten mehr als 120 Starter um nur 36 Plätze. Ich konnte an diesem Wochenende ein konstantes Spiel abliefern und qualifizierte mich mit einem Gesamtergebnis von 6 unter Par als geteilter 15 klar für die nächste Runde.

Anfang November stand die Second Stage auf dem Programm. Gespielt wurde auf dem spanischen Plätzen Emporda, PGA of Cataluna, Costa Bellena und Sherry Golf. Ich wurde per Los dem Platz in Jerez (Sherry Golf) zugeteilt. Nach wackligem Start konnte ich dann schon wie in Bogogno mein Spiel von Runde zu Runde verbessern und mit einem 8. Endrang (Runden von 73, 71, 69, 70) ins Finale der Tour School einziehen. Dies ist vor mir noch keinem anderen österreichischen Amateur gelungen.

Das Finale, das seit einigen Jahren in San Roque ausgetragen wird, ist ein Turnier über 6 Runden. NAch den ersten 4 Runden schaffen dann die besten 70 Spieler den Cut für die Finalrunden. Leider konnte ich in dieser Woche nicht zu der Form der vergangenen Turniere auflaufen und so scheiterte ich mit Runden von 77, 73, 74 und 73 am Cut. Trotzdem habe ich mir mit dem Erreichen der Final Stage eine Kategorie auf der Challenge Tour erspielt!

Weltmeisterschaft 2006

Die Eisenhower Trophy (Amateur Team Weltmeisterschaft) wurde von 26.-29. Oktober in Kapstadt ausgetragen. Zusammen mit Tano Kromer und Wolfgang Rieder belegte ich den 30 Rang in der Teamwertung aller 73 angetretenen Nationen. In der inoffiziellen Einzelwertung wurde ich mit Rundenergebnissen von 71, 71, 72 und 69 Schlägen (gesamt 5 unter Par) sehr guter 13. Dieser Erfolg gab mir natürlich viel Selbstvertrauen für die verbleibenden Turnierrunden bei der Tour School in Spanien.

2008

Die ersten Turniere der Saison 2008 fanden bereits kurz nach der Tour School im November und Dezember 2007 statt. Auf dem Programm standen zwei Turniere in Argentinien. Ich konnte bei beiden souverän den Cut machen und erreichte sogar bei den Abierto de la Republica den guten 13. Platz.

Nach einigen durchwachsenen Wochen, spielte ich gerade bei den ersten großen Turnieren der Saison, der Scottish Challenge und den EurOpen de Lyon, groß auf. Bei beiden Turnieren erreichte ich Top-Platzierungen (Rang 6 bzw. 3) und katapultierte mich somit in die Top25 der Challenge Tour Rangliste.

Auch die folgenden Wochen verliefen vielversprechend. Bei den Turnier in der Schweiz (24.), im österreichischen GC Adamstal (12.) sowie in Wales (24.) war ich in den Preisgeldrängen zu finden.

Am Ende der Saison 2008 war ich besonders stolz darauf, mich für das Grand Final, ein Turnier bei dem nur die Top45 der Endrangliste, spielberechtigt waren, zu qualifizieren. Bei diesem Saisonhöhepunkt erreichte ich den akzeptablen 15. Platz und stand somit als bester Österreicher auf der Challenge Tour fest.

Als letztes Großereignis des Jahres standen noch die Tour School Finals auf dem Programm!

 Mit meinem Coach Claude Grenier als Caddy und Unterstützer an meiner Seite gelang es mir erstmals den Cut der besten 70 zu schaffen. Im Laufe des Turniers fühlte ich mich von Tag zu Tag wohler und, trotz einer etwas schwächeren Schlussrunde, beendete das wohl nervenaufreibendste Turnier der gesamten Saison, auf dem geteilten 9. Platz.

Damit konnte ich mir meinen Traum von der European Tour endlich erfüllen.

Mit diesem Ergebnis habe ich eine Startbereichtigung bei circa 70% der Turniere in der Saison 2009 (Mayors und WGC Turniere ausgeschlossen). Das erste Turnier für mich wird das Alfred Dunhill Championship in Leopard Creek (Südafrika) vom 11.-14. Dezember sein!

2009

Mein erstes Jahr auf der European Tour begann bereits kurz nach der Qualifying School im südafrikanischen Leopard Creek. Es standen sowohl die Alfred Dunhill Champiuonship, sowie die traditionellen SA Open auf dem Programm.

Ich konnte danke der Mithilfe von Max Zechmann (Caddy von Markus Brier, der die Turniere in Südafrika nicht spielte) bei den ersten vier Turnieren auf der European Tour gleich alle Cuts machen.

Leider begann mein Spiel ab April etwas auseinander zu brechen. Sobald die ersten Wettkämpfe auf europäischem Boden statt fanden – wie beispielsweise die Madeira Open, die Andalucia Open und die Estoril Open de Portual – konnte ich nicht mehr an die guten Leistungen des Vorjahres anschließen.

Leider war auch die gesamte weitere Saison stark von Aufs und Abs geprägt. Zwar konnte ich bei mehr als 55% der Turniere des Cut machen, doch leider kam ich über den 172 Rang im ersten Race to Dubai nicht hinaus!

Die Highlights in diesem Jahr waren auf jeden Fall die Turniere im südafrikanischen Pearl Valley, wo ich kurz nach Beginn der vierten Runde unter den Top-3 rangierte und das Abschlussturnier im australischen Melbourne. Dort durfte ich mich erstmals mit der Nummer 1 im Golfsport, Tiger Woods, messen. Nach sehr konstanten Leistungen am Walton Heath GC erspielte ich mir dort mit Platz 14 die beste Saisonleistung und spielte sowohl am Freitag als auch am Samstag bessere Runden als die Nummer 1 der Welt!

Nichts desto trotz musste ich am Ende des Jahres wieder mein Glück auf der Tour School versuchen. Nachdem ich mich mit Runden von 71, 69, 76 und 63 Schlägen für die Final Stage qualifizieren konnte, machte ich mir durchaus berechtigte Chancen auf den Wiederaufstieg. Leider waren meine Leistungen jedoch in dieser Woche zu wackelig und es wollten einfach nicht genügend Birdies ins Loch fallen.

Leider muss ich mich nun wieder vermehrt auf die Challenge Tour fokussieren und versuchen, meine Spielerlaubnis über die Top 10 der Rankings wieder zurück zu gewinnen.

Die Mission „Wiederaufstieg“ beginnt bereits Ende Feber mit der „Copa Antioquia“ im kolumbianischen Medellin.

Neben den Turnieren auf der Challenge Tour werde ich natürlich auch versuchen, bei so vielen Turnieren der European Tour wie möglich mit dabei zu sein – u.a. werde ich die Madeira Island Open und die Austrian Open im GC Fontana, meinem Heimatclub, bestreiten!

2010

Die Saison 2010 stand "leider" unter dem Motto "Zurück auf die European Tour", da ich im vergangen Jahr meine Spielberechtigung für die höchste Spielklasse in Europa nicht halten konnte.

In Europas Nachwuchsliga, der Challenge Tour, steigen am Ende des Jahres die besten 20 Spieler jedoch wieder in die European Tour auf - und genau das war mein erklärtes Ziel am Beginn des Jahres.

 

Der Startschuss fiel eigentlich mit einem Season-Opener-Trainingscamp in Orlando, Florida. Insgesamt traten sechs Österreichische Playing Pro die Reise nach Amerika an, um sich optimal auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Die schwedischen Trainer Fred Jendelid und Anders Forsbrand, die die österreichischen Playing Pros coachen, organisierten Trainingsaufenthalte in den besten Zentren Floridas, was natürlich perfekte Trainingsbedingungen mit sich brachte.

 

Schon kurz drauf stand das erste Challenger-Turnier der 2010er Saison im kolumbianischen Médellin auf dem Programm. Es gelang mir ein durchaus erfreulicher Start ins neue Jahr mit meinem 9. Platz, so zu sagen eine Initialzündung für den Rest der Saison.

 

Im Laufe dieses Jahres bereiste ich 4 Kontinente, 17 Länder und startete bei 25 Turnieren sowohl auf der Challenge, als auch auf der European Tour. Die meisten Starts hatte ich in Frankreich mit 5 Turniereinsätzen, aber auch exotische Destinationen wie Kenia oder Kasachstan standen auf dem Programm.

 

Einige Top-10 Ergebnisse zu Beginn des Jahres, wie beispielsweise in der Türkei oder dem Tuscany Open in Italien, motivierten mich natürlich zusätzlich bei meiner Mission "Wiederaufstieg".

 

Leider hatte ich jedoch gerade bei den hoch dotierten Turnieren im Sommer, wie der St Omer Open, der Scottish Challenge und dem Heimturnier in Kärnten einen sportlichen Durchhänget und konnte die von mir selbst gesetzen Erwartungen bei weitem nicht erfüllen. Ich arbeitete aber weiterhin konsequent und gezielt an meinem Golf und schon wenig später stellten sich erste bemerkenswerte Erfolge ein:

 

Nach zweiwöchiger Pause erreichte ich bei "The Princess" im schwedischen Bastad das erste Top-3 Resultat der Saison mit einem geteilten 2. Platz, und schon in der darauf folgenden Woche sicherte ich mir bei der Allianz EurOpen de Lyon meinen ersten Sieg auf der European Challenge Tour. Ausschlagend für diesen Erfolg war mit Sicherheit die 62er Schlussrunde, die zugleich auch einen neuen Platzrekord am Golf du Gouverneur Golfclub bedeutete. Mit diesem Erfolg verbesserte ich mein Gesamt Ranging für die Saison unter die besten 10 und konnte schon mit einem Auge in Richtung European Tour blicken.

 

Nach einem weiteren Top-10 Ergebnis beim höchst dotierten Turnier der Saison, der Kasachstan Open, feierte ich Anfang Oktober bei widrigen Wetterbedingungen in Toulouse meinen zweiten Sieg der Saison mit 5 Schlägen Vorsprung auf den Franzosen Charles-Edouard Russo und war somit nicht mehr aus den Top10 der Challenge Tour Rankings zu verdrängen.

 

Beim Saisonfinale der Challenge Tour, bei dem traditioneller weise nur die besten 45 der Rangliste antreten dürfen, konnte ich nochmals mit solidem Golf einen geteilten 8. Platz erspielen, das insgesamt achte Top10 Resultat der Saison. Bisher war es noch keinem anderen österreichischen Golfer gelungen acht Ergebnisse unter den ersten zehn in einer Challenge Tour Saison abzuliefern.

 

Gleichzeitig brachten mir diese Erfolge natürlich auch viele Punkte für die Golf Weltrangliste ein und mit Stand 1. November 2010 bin ich als aktuell 228 bester Golfer Österreichs vor Martin Wiegele, der auf Platz 251 rangiert.

 

Den November werde ich nun für Vorbereitungen auf die European Tour Saison 2011 nutzen und unter anderem zwei Wochen in Amerika zum Training verbringen. Das erste Turnier findet dann Anfang Dezember im südafrikanischen Leopard Creek Golfclub statt, das so genannte "Alfred Dunhill Championship". Mein Ziel für die kommende Saison ist es natürlich meine Leistungen aus diesem Jahr zu bestätigen und das Jahr 2011 unter den besten 80 Spielern der Rankings zu beenden.

 

Factsheet 2010

 

 

European Challenge Tour : 22 Starts

European Tour: 2 Starts

5. Rang in der Challenge Tour Order of Merit

16 Cuts und somit Erreichen der Finalrunden

8 Top10 Ergebnisse (Rekord eines österreichischen Pros auf der Challenge Tour)

2 Siege (Allianz EurOpen de Lyon, Allianz Open de Toulouse)

2. Platz (The Princess)

World Ranking Verbesserung von 695 auf 228 (bester Österreicher im Ranging)

Wiederaufstieg in die European Tour 2011